| 07.08.2006
Stiftung Weltkinderlachen gegründet
Neue Stiftung Weltkinderlachen gegründet
Alois Reitberger, 41 Jahre Landwirtschaftsmeister im Franziskushaus
Altötting, hat seinen Traum wahr gemacht: er hat eine eigene
Stiftung gegründet. Sie trägt den Namen „Weltkinderlachen“
und ist eine eigene Stiftung innerhalb des Seraphischen Liebeswerks
Altötting. Ziel der Stiftung ist es, Kindern Freude zu bereiten
und sie zum Lachen zu bringen. Dabei sollen vor allem auch Natur-
und Umweltbewusstsein sowie ökologisches Denken und Handeln
gefördert werden. Alois Reitberger zu seinen Motiven: „Egal,
ob arm oder reich, schwarz oder weiß, gesund oder auch krank:
ein fröhliches und lachendes Kind berührt jeden Menschen
in seinem Herzen. In dem unüberschaubaren Angebot zum Teil
namhafter Stiftungen und Organisationen möchte ich einen eigenen
Weg gehen.“ |


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| Betriebskonzept InnoBa
und markenrechtlich
geschützte Samenkörner arbeiten für die Stiftung
Alois Reitberger hat der Stiftung
sein Betriebskonzept des Innovativen Bauers, kurz InnoBa, sowie
die markenrechtlich geschützten Samenkörner Altöttinger
und Chiemgauer Landkorn übertragen. Alle drei Komponenten stehen
für Rohstoffe aus der heimischen Region und Verarbeitung vor
Ort auf höchstem Niveau und sind Bausteine gegen die Anonymisierung
von Lebensmitteln und Globalisierung der Lebensmittelproduktion.
Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: heimisches Getreide für
heimische Lebensmittel – und die Stiftung Weltkinderlachen
erhält die Erträge. Nicht nur die Landwirte der Erzeugergemeinschaft
InnoBa, auch die weiterverarbeitenden Betriebe von der Mühle
bis hin zum Bäcker beteiligen sich an Weltkinderlachen: überall
wird ein kleiner Teil des Ertrags für die Stiftung abgegeben.
Alle Produkte werden am Logo der Stiftung erkennbar sein.
Erster Cluster Bayerns zwischen Unternehmen und sozialem Engagement
Die Bayerische Staatsregierung ist bestrebt, miteinander verbundene
Institute, Verbände und Unternehmen in einem Wirtschaftszweig
geografisch zu konzentrieren und deren Zusammenarbeit zu fördern:
einen Cluster zu bilden. Das InnoBa-Betriebskonzept stellt bereits
einen Cluster dar – zusammen mit der Stiftung Weltkinderlachen
ist dieser Cluster Vorreiter auf dem Gebiet der Vernetzung zwischen
Wirtschaft und sozialer Verantwortung in ganz Bayern. Die Zusammenarbeit
mit den Bayerischen Ministerien für Landwirtschaft und Soziales
ist bereits angelaufen.
Erste Partner in der Region
Um der Stiftung einen noch größeren Spielraum zu geben,
konnten bereits Partner aus der heimischen Region gewonnen werden,
die bereit sind, die Ziele von Weltkinderlachen zu unterstützen.
- Am Samstag, den 12. August, findet beim Hell-Bräu in Altötting
ein Brauereifest mit Vorstellung einer neuen Biersorte statt,
dessen Erlös die Braufamilie Hell der Stiftung zukommen lassen
will. Alois Reitberger selbst wird ab 16 Uhr mit einer kleinen
Präsentation am Nachmittag seine Stiftung Weltkinderlachen
vorstellen.
- Die Marktgemeinde Marktl will ebenfalls einen Teil der Erlöse
aus dem Verkauf von Andenken an den Besuch des Heiligen Vaters
in seinem Geburtsort der Stiftung Weltkinderlachen abgeben.
- Die Stiftung wird am 4. Oktober das erste Getreide für
Weltkinderlachen öffentlich aussäen. Anschließend
wird ein Kinderfest mit Musik und Rahmenprogramm die Aussaat ausklingen
lassen. Dazu werden Vertreter der Kirche, der heimischen Wirtschaft,
aus Politik und Staatsregierung erwartet.
Erste Projekte
Alois Reitberger möchte zunächst den alten Speicher des
Franziskushauses als Begegnungsstätte am Sitz der Stiftung
auszubauen. Dieser so genannte Landkornstadel kann dann vielfältig
genutzt werden: als Veranstaltungsraum, In-door- Spielplatz, Begegnungsstätte,
… Auch die vom Bürgerkrieg bedrohten Kinderheime in Uganda,
die das Seraphische Liebeswerk in mühevoller und langjähriger
Arbeit aufgebaut hat, brauchen dringend Hilfe. Ideen, wo die Stiftung
zum Einsatz kommen kann, gibt es mehr als genug: „Spielplätze
ausstatten, Kinderheime unterstützen, Integration von ausländischen
Kindern vorantreiben – Weltkinderlachen kann überall
dort zum Einsatz kommen, wo ich spüre, dass Kindern Freude
damit bereitet wird“, so der Stifter.
Stefan J. König
07. August 2006 |