Spenden

Unbezahlbar ist die Hand, die hilft, wenn man sie braucht!

  Soforthilfe

Minifonds in Höhe von 300 €, um schnell die Not von Kindern zu lindern.

  Projekthilfe

Individuelle Kinderhilfe, um Förderangebote für Kinder und Jugendliche durchzuführen.

 
    Danke sagen!

Kinder sagen DANKE

20.06.2024 - Jahresbericht 2023 der Stiftung WeltKinderLachen

Rund 32.000 Euro Hilfen für Kinder in Not in den Landkreisen Altötting und Mühldorf

Wir können stolz auf unsere treuen Spenderinnen und Spender sein, die eine große Solidarität für Kinder, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, gezeigt haben! So konnten wir im Jahr 2023 rund 32.000 Euro für Kinder und Jugendliche in Not in den Landkreisen Altötting und Mühldorf schnell und unmittelbar zur Verfügung stellen, damit sie Chancen erhalten, ihren eigenen Weg ins Leben zu finden“, eröffnete Georg Hausner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung WeltKinderLachen (WKL) die Jahresversammlung im Altöttinger Franziskushaus.

 

(v.li.) WeltKinderLachen Stiftungsgründer Alois Reitberger und Vorstandsvorsitzender Georg Hausner, sowie die WeltKinderLachen Vorstände Katrin Groth, Burkhard Schröder, Reinhold Auer und Franz Trifellner (nicht auf dem Bild). Foto: WKL

Dem sechsköpfigen ehrenamtlichen WKL-Vorstand präsentierte sich eine äußerst positive Bilanz des vergangenen Jahres. Bei den Ausgaben nahm die „Projekthilfe“ den größten Teil der Hilfen für Kinder ein. Es wurden Projekte an Schulen, bei Familienhilfen und Institutionen gefördert, um Kindern und Jugendlichen individuelle Förderangebote und Bildungschancen zu ermöglichen. Auffallend waren viele Klassen- und Abschlussfahrten dabei, wo einzelne Kinder finanzielle Unterstützung bekamen, damit sie nicht aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Erlebnispädagogische Projekte an Schulen oder auch Ferienfreizeiten für heilpädagogische Wohngruppen sind weitere wichtige Hilfen. 

Schwerpunkt Sprachförderung

Georg Hausner hob in diesem Rahmen besonders die Sprachförderung hervor: „Die Lesekompetenz sinkt, der Anteil schwacher Leser steigt stetig. Die Kinder lesen immer weniger und immer schlechter. Der Einfluss von Armut und Migrationshintergrund ist erheblich. Der Anteil der Kinder, bei denen zuhause wenig oder kein Deutsch gesprochen wird, steigt immer weiter. Dies ist ein gewaltiges Problem: Denn wenn ein Viertel der Grundschüler nicht gut genug lesen kann, um effektiv zu lernen, dann haben diese Kinder kaum Chancen auf schulischen und beruflichen Erfolg im späteren Leben. Auch nicht auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe.“ Deshalb setzt sich die Stiftung WeltKinderLachen unter anderem für Sprachförderung bereits in Kindergärten und an Schulen ein. Jedes Kind hat Talente und Fähigkeiten, aber nicht immer die Chance, sie zu verwirklichen. Durch die Steigerung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit kann eine Verbesserung der sozialen Integration und der Selbstbestimmung erreicht werden.

Kinder in Not vor Ausgrenzung schützen

Einzelne, persönliche Unterstützung für Kinder und Jugendliche kann WKL mit der Soforthilfe, einem Minifondsprogramm in Höhe von 300 Euro, gewähren. Schulleitungen, Kindergärten, Vereine oder Kinder- und Jugendhilfen können die Soforthilfe beantragen, um Kinder in Not zu unterstützen. Die eingesetzten Gelder dienen dazu, punktgenau und schnell Not zu lindern, materielle, bildungs- und entwicklungsrelevante Nachteile auszugleichen und Integration zu fördern. „In diesem Bereich liegen die Hilfen bei der Anschaffung von Bekleidung, Schuhen, Schulausstattung oder aber auch Fahrkarten und Spielsachen, um den Kindern Freude zu bereiten. Kindern wird mit alltäglichen Besorgungen oder medizinischen Maßnahmen geholfen, damit sie deswegen nicht aus der Gemeinschaft ausgegrenzt oder gar stigmatisiert werden“, erläutert Georg Hausner.

„Das Lächeln eines Kindes trifft dein Herz und wenn es trotz Not wieder einen Silberstreif am Horizont sieht und wir mit unseren Partnern gemeinsam helfen konnten, diesen Weg zu ebnen, dann haben wir alles richtig gemacht“, resümiert Stiftungsgründer Alois Reitberger die Hilfen von WKL „Vor 18 Jahren reifte bei mir der Gedanke, Kindern und Jugendlichen hier vor Ort zu helfen. Wir haben gemeinsam viel erreicht, aber die Not ist weiter präsent und wir werden nicht müde, diesen Weg zu gehen!“