Jahresversammlung der Stiftung WeltKinderLachen
Altötting. Die Stiftung WeltKinderLachen (WKL) blickte bei ihrer Jahresversammlung im Altöttinger Franziskushaus auf ein besonderes Jahr zurück: 2026 feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde Bilanz über das vergangene Jahr gezogen, in dem rund 50.000 Euro für Kinder und Jugendliche in Not in den Landkreisen Altötting und Mühldorf eingesetzt werden konnten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 35 Prozent. „Die Jahresbilanz 2025 zeigt einmal mehr, wie groß die Hilfsbereitschaft in unserer Region ist“, betonte Vorstandsvorsitzender Georg Hausner. „Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir zahlreichen Kindern und Jugendlichen konkrete Hilfe zukommen lassen. Gerade im Jubiläumsjahr erfüllt es uns mit Dankbarkeit, auf 20 Jahre gelebte Solidarität und wirksame Hilfe zurückblicken zu dürfen.“

WeltKinderLachen Vorstände (v.li.): Stiftungsgründer Alois Reitberger, Vorstandsvorsitzender Georg Hausner, Monika Gaggia, Reinhold Auer, Katrin Groth, Burkhard Schröder. Nicht auf dem Bild: Franz Trifellner.
20 Jahre Stiftung WeltKinderLachen
Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 durch Alois Reitberger setzt sich die Stiftung WeltKinderLachen für benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ein. Ziel der gemeinnützigen und mildtätigen Stiftung ist es, jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation Chancen auf Bildung, Förderung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. „Nicht alle Kinder wachsen unter den gleichen Voraussetzungen auf“, so Hausner. „Finanzielle Sorgen, familiäre Belastungen oder schwierige Lebensumstände dürfen nicht über die Zukunft eines Kindes entscheiden. Deshalb unterstützen wir dort, wo Hilfe notwendig ist und oft den entscheidenden Unterschied macht.“
Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2025 und zwei Jahrzehnte Engagement für Kinder in Not
Im Jahr 2025 förderte die Stiftung zahlreiche Projekte und Einzelfallhilfen. Der größte Teil der Mittel floss in Bildungsmaßnahmen, Sprachförderung, Reittherapien sowie Angebote zur sozialen und kulturellen Teilhabe. Unterstützt wurden außerdem Klassenfahrten, Ferienmaßnahmen, gesundes Schulfrühstück, Mittagessen, Musikunterricht sowie heilpädagogische und erlebnispädagogische Angebote. Kinderarmut wirkt sich längst nicht nur auf die Bildungschancen aus, sondern auch auf die soziale Teilhabe und die psychosoziale Entwicklung. Die Stiftung WeltKinderLachen verfolgt deshalb das Ziel, Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien den Zugang zu wichtigen Bildungs- und Freizeitangeboten zu ermöglichen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auch 2025 auf der Sprachförderung. „Lesen, Verstehen und sich ausdrücken zu können, ist die Grundlage für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe“, erklärte Hausner. „Wir erleben zunehmend, dass Kinder sprachliche Defizite aufweisen, die ihre Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen können. Deshalb fördern wir gezielt Maßnahmen vom Kindergarten bis in die weiterführenden Schulen.“ Bewährt hat sich dabei auch die Soforthilfe der Stiftung. Über einen unkomplizierten Minifonds mit bis zu 300 Euro pro Kind können Kindergärten, Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen rasch Unterstützung beantragen. Finanziert werden beispielsweise Kleidung, Schulmaterialien, Fahrkarten oder andere dringend benötigte Anschaffungen, die Familien häufig nicht selbst tragen können.
Kindern Hoffnung, Zuversicht und Perspektiven schenken
Stiftungsgründer Alois Reitberger zog ein bewegendes Fazit: „Als wir die Stiftung vor 20 Jahren ins Leben gerufen haben, wollten wir Kindern in unserer Heimatregion eine faire Chance auf ein gutes Leben ermöglichen. Heute können wir mit großer Dankbarkeit auf viele berührende Geschichten zurückblicken. Hinter jeder Hilfe steht ein Kind, das neuen Mut gefasst hat, neue Möglichkeiten erhalten hat oder einfach wieder Freude empfinden konnte. Das ist und bleibt unsere Motivation.“ Ein besonderer Dank galt bei der Jahresversammlung den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die die Arbeit der Stiftung WeltKinderLachen seit vielen Jahren tragen. Ob Privatpersonen, Vereine, Schulen, Unternehmen oder ehrenamtliche Initiativen – ihr Engagement und ihre Großzügigkeit machen die vielfältigen Hilfsmaßnahmen überhaupt erst möglich. „Jeder einzelne Beitrag hilft dabei, Kindern in schwierigen Lebenslagen neue Perspektiven zu eröffnen“, betonte Hausner. „Gerade im Jubiläumsjahr möchten wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen danken. Sie sind ein wesentlicher Teil unserer Stiftungsgeschichte und schenken gemeinsam mit uns Hoffnung, Zuversicht und Zukunftschancen.“
Auch für die Zukunft sieht sich die Stiftung in der Verantwortung. „Die Herausforderungen für viele Familien werden nicht kleiner“, betonte Hausner abschließend. „Deshalb werden wir unseren Einsatz konsequent fortsetzen. Unser Ziel bleibt unverändert: Kindern in schwierigen Lebenslagen Perspektiven zu eröffnen und eine Botschaft der Freude weiterzugeben.“ Die Stiftung WeltKinderLachen verbindet damit im Jubiläumsjahr 2026 den dankbaren Rückblick auf 20 Jahre Engagement mit dem Auftrag, auch künftig Kindern und Jugendlichen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf Hoffnung, Unterstützung und neue Chancen zu schenken.